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Die besten Tipps gegen Schweißfüße

Schweißfüße (med.: Hyperhidrosis pedis) (umgangssprachlich: Käsefüße) beruhen auf einer übermäßigen Schweißabsonderung der ekkrinen Schweißdrüsen im Bereich der Füße und sind mit einer unangenehmen Geruchsbildung /Fußgeruch verbunden.

Schweißfüße

Da sich an den Fußsohlen etwa 500 Schweißdrüsen pro cm² befinden, führen schlechte Temperatur- und/oder Belüftungsverhältnisse an den Füßen schnell zu einer unangenehmen Schweißentwicklung (also zu Schweißfüßen) und die Betroffenen sind gezwungen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Evolutionsbedingt soll die Schweißentwicklung eine bessere Bodenhaftung der (nackten) Füße auf glattem Untergrund ermöglichen, was heute jedoch aufgrund von Socken und Schuhwerk meist nicht mehr erforderlich ist. Dennoch werden die Schweißdrüsen der Handinnenflächen und Fußsohlen weiterhin von sympathischen Fasern des vegetativen Nervensystems und nicht über das thermoregulatorische Zentrum des Zentralnervensystems gesteuert, weshalb das Schwitzen nur während Wachphasen des Organismus stattfinden kann. Im Folgenden sollen die Ursachen von Schweißfüßen näher erläutert und entsprechende Gegenmaßnahmen aufgezeigt werden, um Patienten umfassend zu informieren.

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Kommt es zu einer übermäßigen Aktivität des vegetativen Nervensystems oder sind besonders große Schweißdrüsen am Fuß vorhanden, kann es zu einer vermehrten Schweißsekretion kommen, welche durch andere Faktoren zusätzlich beeinflusst werden kann. Ab etwa 50 mg abgesonderter Flüssigkeit pro Fuß und Minute wird die Diagnose einer Hyperhidrosis pedis (Hang zu Schweißfüßen) wahrscheinlich, in vielen Fällen leiden die Betroffenen sogar unter einer generellen Hyperhidrose und schwitzen auch an anderen Stellen des Körpers wie den Achselhöhlen oder den Händen übermäßig viel. Bedingt durch das ständige Schwitzen (Schweiß) ist die Hornhaut der betroffenen Bereiche stets durchfeuchtet und kann mit der Zeit weißlich aufquellen. Vor allem luftundurchlässige Strümpfe oder Schuhe beeinflussen diesen Zustand negativ, da sich ohne atmungsaktive Materialien schnell eine sogenannte feuchte Kammer bilden kann. Die ortsständige Keimflora vermehrt sich ungehindert und bewirkt durch den Abbau von Keratin nicht nur eine angegriffene Hornhaut, sondern auch unangenehme Gerüche, welche nicht selten zu sozialer Isolation führen.

Schweißfüßen den Fußgeruch nehmen (Zedernholzsohlen)

Stark schwitzende Füße (Schweißfüße – Fußgeruch) stehen nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit schlechter Fußhygiene, können jedoch durch eine solche begünstigt werden, weshalb Patienten unbedingt auf eine tägliche und umfassende Fußpflege (damit Fußgeruch ausbleibt) achten sollten. Es gibt außerdem eine Reihe weiterer Maßnahmen, welche die Beschwerden nachhaltig lindern können und von den Betroffenen selbst einfach anwendbar sind. Empfohlen werden unter anderem allabendliche Fußbäder in kaltem Salzwasser, welche mindestens über einen Zeitraum von zwei Wochen wiederholt werden müssen. Des Weiteren sind spezielle Hautcremes für die Rückfettung der empfindlichen Hornhaut erhältlich. Nicht zu vernachlässigen sind auch eine häufige Reinigung der Füße (insbesondere mit kaltem Wasser) und Bäder mit Gerbsäure, da diese eine antibakterielle Wirkung besitzt. Geruchshemmende Einlegesohlen mit Aktivkohle oder Zedernholz können ebenfalls zu einer Verbesserung der Symptome führen und sollten bestenfalls in Kombination mit Silberionen-enthaltenden Socken getragen werden. Als besonders wirksam gilt außerdem Fußpuder, welches in Strümpfe und Schuhe eingestreut werden kann und eine lästige Geruchsbildung verhindert.

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Medizinische Therapie gegen Schweißfüße und Schweißgeruch

Sollten die oben aufgeführten Maßnahmen nicht den gewünschten Besserungseffekt erzielen, ist es möglich, eine fachgerechte medizinische Therapie auf Schweißfüße anzuwenden. Zunächst wird dabei eine Aluminiumchlorid-Therapie durchgeführt, wobei die Drüsenausführungsgänge der Schweißdrüsen verstopft werden sollen. Langfristig gesehen ist mit dieser Methode eine dauerhafte Rückbildung der Schweißdrüsen erreichbar, sodass die Schweißbildung deutlich abnimmt. Da die Aluminiumchlorid-Therapie eine Erfolgsquote von ca. 95% aufweist, sind in der Regel keine weiteren Maßnahmen erforderlich, jedoch gibt es für besonders schwere Fälle auch noch andere Methoden. Beispiele dafür sind die Botoxinjektion in die Fußflächenhaut und die lumbale Sympathikolyse. Bei letzterem Eingriff wird in das Ganglion des Sympathikus Phenol injiziert, woraufhin das Schwitzen an den Füßen für durchschnittlich ein Jahr komplett verschwindet. Noch ein Tipp: Die Iontophorese wird gegen starkes Schwitzen, Hyperhidrose eingesetzt.

Hyperhidrose

Von einer sogenannten Hyperhidrose ist in der Medizin die Rede, wenn Schweißdrüsen des menschlichen Körpers eine übermäßige Menge an Schweiß produzieren. Je nach Betroffenem kann sich eine Hyperhidrose dabei am gesamten Körper (Beispiel: Fußschweiß) zeigen oder lediglich an bestimmten Körperteilen auftreten. Der Begriff der Hyperhidrose leitet sich von den griechischen Worten ‚hypér‘ (‚mehr‘) und ‚hidrós‘ (‚Schweiß‘) ab.

Die gesunde Funktion des Schwitzens:

In einem gesunden Ausmaß übernimmt das Schwitzen in Ihrem Körper wichtige Funktionen. So dient das Schwitzen zunächst der körpereigenen Temperaturregulation: Betätigen Sie sich beispielsweise körperlich oder herrschen hohe Außentemperaturen, so setzt Ihr Organismus mithilfe des Schwitzens Energie frei. Der auf der Körperoberfläche verdunstende Schweiß bewirkt darüber hinaus eine sogenannte Verdunstungskühle. Auf diese Weise schützt sich Ihr Körper vor einer gesundheitsgefährdenden Überhitzung und gewährleistet eine konstante Körperkerntemperatur von ca. 36 °C. Schuld am Schwitzen können auch Bakterien sein.

Formen und Hintergründe der Hyperhidrose:

Leiden Sie an Hyperhidrose, so erfolgt die Schweißproduktion Ihres Organismus in Unabhängigkeit von Faktoren wie Außentemperaturen oder körperlicher Anstrengung. Liegt eine lokal begrenzte Hyperhidrose vor, so äußert sich diese aufgrund der vergleichsweise hohen Schweißdrüsenmenge in den meisten Fällen an den Handinnenflächen und/oder den Fußsohlen. In der Folge bilden sich Schweißhände bzw. Schweißfüße aus.

Mediziner unterscheiden zwischen einer primären und einer sekundären Form der Hyperhidrose: Während die primäre Krankheitsform bereits angeboren ist, entwickelt sich eine sekundäre Hyperhidrose meist infolge verschiedener Grunderkrankungen.
Obwohl die Form einer Hyperhidrose in der Regel durch einen behandelnden Arzt diagnostiziert wird, können Ihnen verschiedene Faktoren als Hinweis auf eine primäre Krankheitsform dienen: Zu den typischen Indikatoren einer primären Hyperhidrose zählt etwa eine Symptomatik, die bereits vor dem 25. Lebensjahr auftritt, und die lokal und beidseitig auf einzelne Körperbereiche beschränkt ist. Auch ein Ausbleiben des vermehrten Schwitzens während des Schlafs spricht häufig für das Vorliegen einer angeborenen Hyperhidrose. Sind in Ihrer Familie bereits Fälle von primärer Hyperhidrose bekannt, so erhöht dies unter statistischen Gesichtspunkten auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie selbst von der Erkrankung betroffen sind. Die Ursachen einer primären Hyperhidrose sind nach derzeitigem medizinischen Forschungsstand noch nicht ausreichend bekannt.

Mögliche Ursachen einer sekundären Hyperhidrose genereller Ausprägung (den gesamten Körper betreffend) sind vielfältig. Neben einem hormonellen Ungleichgewicht können beispielsweise Kreislaufstörungen, neurologische Beeinträchtigungen oder psychische Belastungen das Auftreten einer sekundären Hyperhidrose begünstigen.

Was kann ich gegen Schweißfüße tun?

Hegen Sie den Verdacht, an Hyperhidrose zu leiden, so empfehlen Experten in der Regel die Konsultation eines Arztes; auf diese Weise sind ein Prüfen eventuell vorliegender Grunderkrankungen und (bei Notwendigkeit) ein frühzeitiges Behandeln möglich.
Inwiefern eine primäre Hyperhidrose medizinisch behandlungsbedürftig ist, richtet sich in erster Linie nach dem von Ihnen empfundenen Leidensdruck. Entschließen Sie sich nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt zu einer Therapie, so sind je nach individueller Symptomatik verschiedene Behandlungsmethoden möglich: Neigen Sie beispielsweise an Händen und/oder Füßen zu vermehrter Schweißproduktion bzw. möchten Sie etwa Schweißfüße bekämpfen, ist dies möglich durch den Einsatz der sogenannten Iontophorese. Im Rahmen dieser Therapiemethode werden betroffene Körperteile mehrmals wöchentlich für ca. 20 Minuten in ein Wasserbad getaucht, das an schwachen Gleichstrom angeschlossen ist. Hierbei tritt vermutlich eine zeitweise Verstopfung der Schweißdrüsen ein. Botulinumtoxin A führt (lokal injiziert) meist zu einer mehrmonatigen, reduzierten Schweißproduktion von Schweißdrüsen. Dieses Verfahren eignet sich vornehmlich zur Anwendung unter den Achseln oder an der Stirn. Die sogenannte Saugkürettage beschreibt ein Entfernen bzw. Absaugen der schweißbildenden Drüsen unter Lokalanästhesie. Eine medikamentöse Behandlung der Hyperhidrose erfolgt aufgrund häufig auftretender Nebenwirkungen vergleichsweise selten. Im häuslichen Umfeld können Sie ungeliebte Schweißfüße schließlich beispielsweise mit speziellen Antitranspiranten bekämpfen, die einen zeitweisen Porenverschluss bewirken.

FußschweißFußschweiß ist wie andere Körperschweißarten zwar unangenehm und in vielen Fällen ein Tabuthema, aber völlig normal und bei fast allen Menschen anzutreffen. Kommt es jedoch zu einer übermäßigen Schweißabsonderung der Füße, spricht man von einer sogenannten Hyperhidrosis.

Dieses Phänomen kann verschiedene Ursachen wie etwa eine Schweißdrüsenüberfunktion oder eine Überaktivität des vegetativen Nervensystems haben. Fußschweiß kann als Folge einige unangenehme Erscheinungen mit sich bringen. So fördert die ständige Feuchte der Füße das Wachstum von Pilzen und führt zu unangenehmen Fußgeruch.

Wie entsteht Fußschweiß und welche Folgen kann er haben?

Anders als allgemein vermutet ist Fußschweiß und -geruch meist keine Folge mangelnder Hygiene, sondern genetisch veranlagt. Das übermäßige Schwitzen an Hand- und Fußinnenflächen kommt dadurch zustande, dass diese Körperbereiche besonders viele ekkrine Schweißdrüsen haben, wodurch einerseits eine bessere Haftung auf Unterlagen erreicht wird, andererseits aber auch der Schweißausstoß gefördert wird.

Übermäßiges Schwitzen an Hand- und Fußflächen wird vor allem einer Überfunktion der Schweißdrüsen zugeschrieben. Dieses im Allgemeinen als Hyperhidrose bekannte Phänomen tritt sowohl im Bereich der Achselhöhlen als auch an den Händen und Füßen auf. Der oft festzustellende unangenehme Geruch der Füße kommt nicht etwa vom Schweiß selbst, sondern entsteht durch das Tragen von Socken und Schuhen. Wenn der Schweiß nicht richtig trocknen kann, kommt es im Fußbereich zu einem nassfeuchten Klima, welches Keimwachstum und üblen Geruch fördert.

In manchen Fällen können auch Krankheiten wie eine Überfunktion der Schilddrüse oder Diabetes die Ursache für übermäßigen Schweißausstoß im Fußbereich sein.

Die Folgen von Fußschweiß sind vielfältig und unangenehm. Zum einen belästigt unangenehmer Geruch die Mitmenschen, mit denen Betroffene täglich in Kontakt sind. Dies kann im schlimmsten Fall zu einer sozialen Isolation und Unbeliebtheit führen. Zum anderen steigt das Risiko einer Fußpilzinfektion bei Fußschweiß drastisch, es liegt Studien zufolge etwa 3,5-mal höher als bei Patienten ohne Schweißfüße.

Maßnahmen gegen Fußschweiß

Wer regelmäßig unter Fußschweiß und den unangenehmen Folgen leidet, der kann diverse Maßnahmen treffen, um die Symptome zu lindern. Zunächst ist es wichtig, Socken möglichst häufig zu wechseln und nur luftdurchlässige Baumwolle zu verwenden. Am besten ist es jedoch, die Füße so oft wie möglich an der frischen Luft zu lassen, damit der Schweiß gleich trocknen kann. Auch die Schuhe sind für einen regen Luftaustausch von entscheidender Bedeutung. Leder oder andere atmungsaktive Materialien wirken gegen Fußschweiß.

Auch hygienische Maßnahmen können helfen, die Folgen von Fußschweiß zu bekämpfen. Regelmäßiges Waschen mit desodorierenden Seifen oder bakterienhemmende Zusätze bekämpfen Fußgeruch und verhindern die Verbreitung von Fußpilz.

Sogenannte Antiperspirantien verengen die Schweißdrüsen und mindern dadurch den Ausfluss von Schweiß. Antiperspirantien wirken am besten über Nacht und sollten möglichst auf gerade gereinigte und trockene Hautoberflächen aufgetragen werden.

Wenn Anspannung und Nervosität die Ursache für übermäßiges Schwitzen sind, empfiehlt sich unter Umständen eine Entspannungstherapie. Bei auftretenden Infektionen an den Füßen sollten Sie jedoch zeitnah einen Arzt aufsuchen, um mit geeigneten Medikamenten gegen das Problem vorzugehen.

Wie kann ich die Ursachen gegen Fußschweiß behandeln?

Bei krankhaft auftretendem Fußschweiß mit den unangenehmen Folgen wie häufigen Infektionen sollte auf jedem Fall mithilfe einer ärztlichen Diagnose den Ursachen auf den Grund gegangen werden.

Ärzte können mit verschiedenen medizinischen Therapien die Ursachen bekämpfen oder zumindest die Folgen lindern. Dazu gehört beispielsweise eine Leitungswasseriontophorese oder die Injektion von Botox in die Fußflächenhaut.

Bei besonders schweren Fällen von Fußschweiß kann auch darüber nachgedacht werden, die verantwortlichen Nerven chirurgisch zu durchtrennen. Die möglichen gravierenden Folgen wie Erektionsstörungen haben jedoch dazu geführt, dass dieser Eingriff kaum noch durchgeführt wird.

Letzte Aktualisierung am 15.12.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API